Dies sind nur meine persönlichen Erfahrungen. Wenn sie mit der Wissenschaft und Medizin im Widerspruch sind, dann haben immer die beiden letzten recht. Immer.
Ich habe mich nicht während meiner Erkrankung testen lassen, weil mehrere meiner Kontaktpersonen zur selben Zeit bereits positiv auf COVID getestet wurden, und ich war zehn Tage in Quarantäne. Ich dachte, dass kostet das Gesundheitswesen einen Test weniger.
Ich habe schon früh gemerkt, dass sich etwas anbahnt. Das war Mitte Dezember. In meinen Ohren habe ich dieses kurzweilige Drücken (nicht Überdruck) gespürt, das man von Grippe kennt. Ab und zu haben meine Mandeln aufgemuckt. Ich wurde schlapper, hatte weniger Konzentration.
Letzte Woche Dienstag (26.12.) sollte ich eigentlich anderthalb Stunden auf zoom® Englisch unterrichten, hab’s aber abgesagt, weil mir leicht schwindelig war und ich, wie erwähnt, mich wenig konzentrieren konnte. In der Nacht bekam ich allmählich Fieber (37,7°C) und am Morgen wachte ich lechzend nach Wasser auf, war völlig dehydriert. Die Tage darauf hatte ich aber kein Fieber mehr.
Mir war vor allem sehr oft kalt und bin deshalb schnurstracks ins Bett gekrochen. Wie empfohlen hab ich viel Aufguss (genannt Tee) getrunken, in erster Linie Kamille und Ingwer-Zitrone. Ich liebe Ingwer und Zitrone.
Diese Woche war ich fast wieder normal. Ich hatte nur noch Symptome eines kräftigen Schnupfens, also laufende Nase und Niesen, aber kein Husten.
Gegen Ende hatte ich kurze Zeit mein Geruchsgefühl verloren. Ich verlasse mich sehr auf meine Schnüffelnase und rieche auch gern an unseren Pflanzen daheim. Das war schon komisch, die Zitronengeranien nicht riechen zu können.. Aber auch das ging bald vorbei.
Ich schwöre außerdem auf Honig. Leute! Das ist ein Wundermittel, das in jeden Haushalt gehört und regelmäßig konsumiert werden sollte. Ich bin immer wieder erstaunt zu hören, das Leute keinen Honig essen. Man sollte es allerdings nicht in die heiße Tasse geben, sondern ein oder zwei Teelöffel mit dem Tee essen. Ganz wichtig sind natürlich auch Zitrusfrüchte. Bei mir war das Spektrum Zitrone-Klementine-Orange-Pomelo-Grapefruit. Klementinen kann ich aber nicht empfehlen, weil die oft zu süß und matschig sind.
Neben den gewöhnlichen Symptomen erwischt dich derdiedas Virus genau dort, wo du am schwächsten bist. Bei mir war das meine Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer. Beide waren durchs monatelange Sitzen daheim ohnehin den Bach runter gegangen. Die Infektion tat ihr Übriges.Zu keinem Zeitpunkt habe ich meine Erkrankung als schwerwiegender als normale Grippe empfunden. In der Tat bin ich vor fünf Jahren an stinknormaler Influenza erkrankt und lag ca. drei Wochen elendigst im Bett. Ich konnte mich damals nicht aufraffen. Wie die Grippe kann auch diese Krankheit, für viele Menschen, die ohnehin schon gesundheitliche Probleme haben (lebens)gefährlich sein. Ich musste aber zum Glück keine Medikamente nehmen. Was man sicher auch nicht unterschätzen darf, ist, dass ich mir fest vorgenommen habe, so schnell wie möglich wieder auf der Matte zu stehen.
Ich würde sagen, habt keine Angst. Haltet euch aber unbedingt an die Regeln, um nicht Menschen zu gefährden, die einen schlimmeren Verlauf haben könnten. Seid weiterhin verantwortungsbewusst.
Und nochmal: Das war nur meine persönliche Erfahrung. Wenn sie der Wissenschaft und Medizin widersprechen, dann nur auf die Experten hören.
TU

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